Aktuelles / Politik

15.07.2020:   Fließt bald Ökostrom aus dem Moor?

Wird im Gnarrenburger Moor schon bald in großem Stil Energie aus Sonnenkraft gewonnen? Mit dieser Frage hat sich am Montag der Bauleitplanungs- und Umweltausschuss der Gemeinde beschäftigt. Die Firma Anumar aus Ingolstadt möchte in Augustendorf einen Solarpark bauen und betreiben. Die Anlage soll jährlich rund 26 Megawatt-Stunden Strom erzeugen. Anumar-Geschäftsführer Andreas Klier stellte das Projekt detailliert vor. Der Ausschuss gab eine einstimmige Empfehlung an den Gemeinderat, das Vorhaben zu unterstützen.

Für den Kauf der Fläche von 25 Hektar – das entspricht etwa 50 Fußballfeldern – in der Gemarkung Augustendorf habe die Firma aus Bayern bereits einen Vorvertrag mit den Eigentümerinnen abgeschlossen. Das sind die Torfwerke Sandbostel, die bekanntlich im Gnarrenburger Moor Torfabbau betreiben. Das erklärte Geschäftsführer Klier den Ausschussmitgliedern. Sollte das Projekt realisiert werden, könne man von einer Stromgewinnung in der jährlichen Größenordnung von 26 Megawatt-Stunden ausgehen. Das wäre fast die Hälfte des Jahresverbrauchs aller Haushalte in der Gemeinde Gnarrenburg. Sollten die verschiedenen Genehmigungsverfahren – die Zustimmung von Gemeinderat und Verwaltungsausschuss inklusive Bebauungsplan und Änderung des Flächennutzungsplans vorausgesetzt – zügig vorangehen, könnte der geplante Solarpark 2023 ans Netz gehen. Diese vorsichtige Einschätzung machte Geschäftsführer Klier auf BZ-Anfrage.

Doch bis es so weit ist, seien noch einige Hürden zu nehmen. So wies Ausschussmitglied Volker Kullik (SPD) unter anderem auf die Untere Naturschutzbehördedes Landkreises hin. Für die sei das Moorgebiet bei Augustendorf „potenzielles Landschaftsschutzgebiet“, obwohl es erst kürzlich wieder als Torabbaugebiet eingestuft wurde. Zu einer entsprechenden Anfrage in Rotenburg habe ein Sprecher der Behörde „noch kein Statement“ abgeben wollen. Gnarrenburgs Bürgermeister Axel Renken wies zwar auf wichtige Aspekte wie etwa die Auswirkung auf das Landschaftsbild oder den Naturschutz hin, warb aber für den Bau des Solarkraftwerks. „Wir können uns das vorstellen. Wir sehen deutlich mehr Vor- als Nachteile. Das ist die Rathausmeinung“, sagte der Verwaltungschef. Unter anderem könne die Gemeinde Gewerbesteuereinnahmen generieren sowie ihre Energiebilanz und den Anteil an erneuerbaren Energien aufbessern. „Hier sind wir nicht besonders gut aufgestellt und liegen unter dem Landkreisdurchschnitt“, sagte Renken. Der Ausschussvorsitzende Ralf Rimkus positionierte sich ebenfalls pro Solarpark. „Stromerzeugung aus Sonnenenergie ziehe ich der Windenergie vor“, sagte der SPD-Mann und verwies auch auf das Thema Energiewende, nach welcher der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland weiter ausgebaut werden soll. Auch die CDU/FDP/Steffens-Gruppe mit Detlef Kück, Martin Wilshusen und Johann Steffens stehen dem Solarpark-Projekt positiv gegenüber und stimmten im Ausschuss für eine Beschlussempfehlung


22.10.2019:   Bürgerversammlung in der Gaststätte „Zum Huvenhoop“

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Protokollverlesung
  3. Jahresrückblic
  4. Mitteilungen aus Ortschaft und Gemeinde
  5. Dorffest 2020?
  6. Ein Dorf geht aus 2020? Was machen Wir?
  7. Mitteilungen - Anregungen – Fragen – Wünsche

1. Die Ortsvorsteherin Corinna Viebrock begrüßt die Versammlungsteilnehmer (35) und besonders den anwesenden Vertreter der Gemeinde Marcel van der Pütten. Zudem Fritz Metscher und Roland Caillé. Sie richtet Grüße von Kerstin Klabunde aus.

2. Christian Katt verliest das Protokoll der Bürgerversammlung vom 16.10.2018. Das Protokoll wird einstimmig genehmigt.

3. Ortsvorsteherin Corinna Viebrock berichtet:

  • Schäden von Sprayern an der Bushaltestelle
  • Ehrenmahl und dem Volkstrauertag
  • Weihnachtfeier und Dorfputz
  • Die Balken an der Schutzhütte Ortsausgang Forstort-Anfang haben Risse
  • Dorffest
  • Radwegschäden und der Absackung der Parkbucht am Rastplatz Huvenhoopseck
  • Der Sanierung der Straße im Ort

4. Fachbereichsleiter Marcel van der Pütten berichtet:

  • Die Parkbucht am Rastplatz würde im Haushalt 2020 mit Sanierung berücksichtigt werden, sowie der angrenzende Moorerlebnispfad.Die 2. Brücke zum Moorhof/ Becker wird noch 2019 saniert.
  • Auf Rückfrage der Versammlung ist zu klären warum die Straßenlampen nicht die angekündigten LED Köpfe bekommen haben. Ggf. lassen sich die nun vorhandenen heller einstellen. Er wird dieses klären.
  • Internetverbindung soll auf 30.000 Mbits angehoben werden. Ausschreibungen laufen derzeit und begonnen wird in 2020. Glasfaseranschluss zum Haushalt im Ort steht nicht in Aussicht

Corinna Viebrock teilt mit:

 Herr Kuhs von der Straßenmeisterei hat zugesagt, die Gefahrenstellen im Radweg noch in 2019 zu beseitigen und ein Teilsanierung 2020 vorzunehmen.

  • Die Verfüllung am Radweg mit Erdreich soll in 2020 fortgesetzt werden.
  • Die Sanierung der Straße Augustendorf – Forstort-Anfang soll noch 2019 erfolgen.

 

Wortmeldungen aus der Versammlung:

  • Grotheer fragt nach, ob ein weiteres Bürgerhaus geplant sei. Es sei Karlshöfen im Gespräch. Marcel v. d. Pütten kann dieses nicht bestätigen.
  • Der Birkenwuchs im 2. Kanal Richtung Langenhausen ist unverändert (siehe Protokoll 2018), gem R. Caillé.
  • Burkhard Nietfeld regt an, die Beleuchtungszeiten der Straßenlampen neu einzustellen. Morgens später und abends am Wochenende dafür länger.

5. Corinna Viebrock regt an, dass Dorffest zu ändern, da die Beteiligung rückläufig ist. Sie schlägt vor, dieses zukünftig samstags auszurichten, evtl. ein größeres Spiel (Brennball) durchzuführen und zeitlich später anzufangen. Es wird einstimmig beschlossen, dieses auszutesten. Torsten Klabunde regt an, den Termin nicht in den Ferien zu legen.

6. Es wird von R. Caillé eine Fahrradtour vom Ort vorgeschlagen. Die Versammlung stimmt dafür dies durchzuführen. Corinna Viebrock wird sich dem annehmen.

7. Christian Katt regt an, den Vorschlag bezgl. eines Grillplatzes mit kleiner Hütte nicht zu verwerfen.

  • Es wird erneut über die Bauplatzsituation gesprochen. Leider hatten die Anfragen zum Verkauf keinen Erfolg (siehe Protokoll 2018). Es gibt in der nächsten Woche ein neues Gespräch bei der Gemeinde.
  • Silke Ahrens-Meier stellt sich der Versammlung vor. Sie hat die Hofstelle Uwe Becker erworben.
  • Die Terminabstimmung 2020 findet am 12.11.2019 statt.
  • Als nächstes folgen am 17.11. der Volkstrauertag und am 01.12. die Weihnachtsfeier.
  • Es wird über die Errichtung einer WhatsApp Gruppe gesprochen. In der Form eines NewsFeeds. Es liegt eine Liste aus.
  • Heinz Schütt erinnert an die stattfindende Sylvesterfeier und bittet um Anmeldungen.

 Die Versammlung endet um 20.53 Uhr.

 

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 Protokollführer, Christian Katt         Ortsvorsteherin, Corinna Viebrock


15.03.2019:   Vier Augustendorfer (-innen) im CDU-Vorstand

„Mit bewährtem Vorstandsteam geht der CDU-Gemeindeverband Gnarrenburg in die beiden kommenden Jahre.“ So heißt es in einer Mitteilung des Gemeindeverbands über die jüngste Mitgliederversammlung. Bei der Versammlung in „Brümmers Landhaus“ in Langenhausenstanden die Wahlen und die geplanten Veranstaltungen im Mittelpunkt. Kurt Buck wurde erneut einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Zu seinen Stellvertretern wählte die Versammlung Kerstin Klabunde und Roland Caillé. Schriftführerin bleibt Jana Kämna. Auch der langjährige Schatzmeister Ulrich Hartmann wurde einstimmig wiedergewählt. „Das Amt der Mitgliederbeauftragten will mit großem Elan Anna-Maria Schröder angehen. Sie bewarb sich als noch junges Mitglied um diese Position“, teilte die CDU mit. Die CDU-Beisitzer Jürgen Wehrs, Corinna Viebrock, Gerd Huntemann, Dietmar Thobaben, Peter Frerk, Günther Hanke, Friedrich Metscher, Niko Huntemann und Christina Gieschen machen den Vorstand komplett.