Aktuelles / Verschiedenes

12.05.2018:   Neuer Spielturm im "Huvenhoop-Stadion" errichtet

(fm)Endlich war es soweit. Ein neuer Spielturm wurde auf dem Kinderspielplatz im „Huvenhoopstadion“ errichtet. Nachdem der im Rahmen der Dorferneuerung 1998 aufgestellte, marode Turm wegen akuter Sicherheitsbedenken vor 4 Jahren abgebaut werden musste, hatte der Spielplatz deutlich an Attraktivität verloren. Nun stellte die Gemeinde Gnarrenburg die finanziellen Mittel für den Bausatz zur Verfügung. Aufgebaut wurde der mit Hängebrücke, Kletternetz und Rutschstangen ausgestatte Spielturm von Augustendorfer Bürgern ganz in Eigenleistung. Augustendorfs Ortsvorsteherin Corinna Viebrock ist sich sicher, dass nun wieder mehr Kindergärten, Grundschulklassen und natürlich die „Kiddis“ aus Augustendorf die schöne Anlage im Dorf besuchen werden.


20.03.2018:   Jagdrevier Augustendorf bleibt in „Dorfes-Hand“

(fm)Zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung hatte die Jagdgenossenschaft Augustendorf in die Gaststätte „Zum Huvenhoop eingeladen. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand die Pachtverlängerung des Reviers. Einstimmig votierten die Grundstückseigentümer aufgrund der guten Erfahrungen dafür, das Revier im Dorf zu belassen und von einheimischen Pächtern und Jägern bejagen zu lassen. Die Pachtdauer wurde zu leicht erhöhtem Pachtpreis für weitere 9 Jahre bis 2027 verlängert.

Als weitere wichtige Regularie stand die Wahl des Vorsitzenden der Genossenschaft auf der Tagesordnung. Die Widerwahl von Johann Schütt für weitere 4 Jahre war eine reine Formsache. Das von Schriftführer Uwe Becker verlesene Protokoll der letzten Mitgliederversammlung sowie auch der Kassenbericht, welcher anstelle des verhinderten Kassenführers Werner Böttjer ebenfalls von Uwe Becker vorgestellt wurde, erfuhr einhellige Zustimmung. Die von Kassenprüfer Hinrich Geffken beantragte Entlastung wurde einstimmig erteilt. Neuer Kassenprüfer wurde Hermann Schröder.

Für die Jäger und Pächter berichtete Christian Katt, gleichzeitig auch Leiter des Hegeringes Sandbostel, aus dem jagdlichen Geschehen im Augustendorfer Revier. Der Streckenbericht wies keine gravierenden Änderungen gegenüber dem Vorjahr auf. Der Rückgang von Fasanen und Rebhühnern ist scheinbar nicht aufzuhalten. Ein Mangel an tierischem Eiweiß als Nahrung durch das vieldiskutierte Insektensterben und die Art der Landbewirtschaftung könnten hierfür als Ursache in Frage komen. Katt hofft, das die im Vormarsch befindliche afrikanische Schweinepest nicht auf die Nutztierbestände der Schweinehalter übergreift. Das wäre ein "Supergau". Sorgen bereitet auch die Verbreitung von Waschbär, Marderhund  und Nutria, die dem Niederwild schaden und Böschungen aushöhlen. Auch der Wolf war natürlich ein brisantes Thema und wurde diskutiert. Eine mit Augenmaß vorgenommene „Ausdünnung“ könnte das geschützte und schlaue Raubtier vergraulen.

Doch auch Gutes konnte Christian Katt berichten. Viele Kitze konnten im Frühsommer durch das Begehen der Wiesen vor der Mahd und durch den Einsatz technischer Hilfsmitteln vor dem Mähtod gerettet werden. Auch der von der Jägerschaft neu errichtete Moorlehrpfad auf dem Gelände des Historischen Moorhofes wird sehr gut angenommen. Das Verhältnis des Menschen zu Tier und Natur wird durch die Anlage besonders bei Kindern sensibilisiert. „Die Hege und Pflege würde bei Jägern und Pächtern immer im Vordergrund stehen“, so Christian Katt und weiter, „wir freuen uns, dass wir auch künftig im heimatlichen Revier jagen dürfen!“

Eine Aussage, die von den Anwesenden mit Zufriedenheit aufgenommen wurde. Ebenso wie der Beschluss, das es nun in jedem Jahr auf der Jagdversammlung ein Kotelette geben soll. Ein Termin für 2019 wurde schon festgelegt.


11.03.2018:  Claudia Metscher in den Kirchenvorstand gewählt

(fm) Nun hat Augustendorf nach langer Abstinenz mit Claudia Metscher wieder ein Mitglied im Vorstand der Paulus-Kirchengemeinde in Gnarrenburg. Claudia ist 45 Jahre alt und seit zwei Jahren wieder in Augustendorf beheimatet. Sie hat gerade eine Ausbildung zur Sozialassistentin mit Auszeichnung bestanden. Auf die Frage, was Claudia bewogen hat, bei „Kirchens“ mitzumachen, antwortet sie folgendermaßen:

„Ich mache beim Kirchenvorstand mit, weil ich mit meinem Tun das Gemeindeleben bereichern und mitgestalten möchte und weil der Glaube an christliche Werte einen festen Platz in meinem Leben einnimmt“.

Für die alle sechs Jahre stattfindende Wahl des Kirchenvorstandes hatten sich 9 Kirchenmitglieder für eine Kandidatur bereit erklärt. Davon werden 6 Mitglieder direkt gewählt. Die Nichtgewählten sind als Nachrücker vorgesehen, wenn ein Mitglied innerhalb der Wahlperiode ausscheiden sollte. Weitere Mitglieder können in den Vorstand berufen werden.

Wir gratulieren Claudia Metscher herzlich zur Wahl und wünschen ihr ein erbauliches Schaffen im neuen Amt.


10.03.2018:   Karl-Heinz Metscher fotografiert Seeadler und Schwäne im Moor

Hobby-Fotograf Karl-Heinz Metscher hatte in den ersten frostigen Märztagen wieder ein glückliches Händchen am Auslöser. Ihm gelangen nicht nur faszinierende Aufnahmen von den Schwänen in Forstort-Anfang. Auch der „König der Lüfte“, ein Seeadler, flog ihm vor die Linse.

Alle Fotos konnte Metscher von der Straße aus machen, die zwischen Augustendorf und Forstort-Anfang verläuft und einen Blick auf die vereisten Flächen des Renaturierungsgebietes ermöglicht. „Die meisten Schwäne sind inzwischen inzwischen weitergezogen. Vor ihrer „Abreise“ habe ich noch einige Fotos gemacht“, teilt Karl-Heinz Metscher mit. Außerdem freut sich der passionierte Hobby-Fotograf über die Fotos vom Seeadler. Den „König der Lüfte“ zu fotografieren, sei äußerst schwierig, weiß Metscher. „Den Seeadler gibt es schon länger hier. Das erste Mal habe ich ihn im Herbst 2016 fotografiert. Er fliegt aber meistens so hoch, so dass man ihn kaum erkennen kann, wenn man nicht besonders darauf achtet. Fotografieren kann man ihn auch oft nur aus großer Entfernung, denn das Adlerauge sieht den Menschen meistens zuerst– und dann macht er sich aus dem Staub“, sagt Metscher.

 Doch weitere Motive warten schon auf Karl-Heinz Metscher: „Im Moment sind die Kraniche wieder im Anflug, mal sehen was ich da wieder für Fotos machen kann“, freut er sich auf das nächste Naturschauspiel in der Moorgemeinde Gnarrenburg. (BZ)


24.09.2017:   Schülertreffen ehem. Schüler der Volksschule Augustendorf

(fm) Groß war die Wiedersehensfreude ehemaliger Schüler und Schülerinnen der Volksschule Augustendorf, die sich am Sonntag in der Gaststätte "Zum Huvenhoop" zu einem Klassentreffen verabredet hatten. Das Organisations-Team um Adele Nehring, Marietta Kück und Ernst-Joachim Schlüter hatte die Schuljahrgänge 1952 – 1958 zu diesem Treffen eingeladen.

Trotz Wahlsonntag waren 28 nicht mehr ganz junge "Schulkinder" gekommen, um Erinnerungen aus der gemeinsamen Schulzeit noch einmal wach werden zu lassen. Den weitesten Weg hatte Martha Wiedmann, die aus Dietzenbach in der Nähe von Offenbach angereist war. Besonders freuten sich alle, dass mit Eberhard Vetter und Hans-Jürgen Fabian, beide 86 Jahre alt, auch zwei ehem. Lehrer den Weg nach Augustendorf gefunden hatten.

An der Geräuschkulisse im Clubzimmer war zu spüren, dass es viel zu erzählen gab. Fotos und Poesie-Alben machten die Runde. Auch so mancher Schulbuben-Streich wurde endlich eingestanden und herzlich darüber gelacht. Lehrer Vetter aus Bremen trug ein schönes Gedicht vor. Der in Versform von Lehrer Hans-Jürgen Fabian selbst verfasste Bericht über seine 1. Lehrerstelle in Augustendorf wurde von Fritz Metscher vorgetragen. Das reichhaltige Büfett und der Butterkuchen aus dem Steinbackofen trugen ebenfalls zur guten Stimmung bei.

Am Ende dieses schönen Tages waren sich alle einig: In 3 Jahren soll es ein erneutes Klassentreffen geben. Dann vielleicht im Frühling