Aktuelles / Verschiedenes

20.09.2019: Waidmänner kochen in Augustendorf

Ein kulinarisches Projekt fand kürzlich in Augustendorf statt. Der Hegering Sandbostel hatte Stefan Runge zu Gast. Der Hamburger Koch hat im Rahmen eines Fortbildungsseminars vor den Augen der Hegering-Mitglieder zunächst Reh und Wildschwein zerlegt. „Er stellte den 30 teilnehmenden Hegeringmitgliedern spezielleSchnitttechniken vor und zeigte, welche Stücke wie zu handhaben sind“, betont Christian Katt vom Hegering. Runges Motto: „Wir wollen die Teile optimal ausnutzen.“

Direkt im Anschluss daran wurden die Teile küchenfertig zugeschnitten. Fachmännisch zubereitet wurden unter anderem „Fasan in Trauben und Speck“, „Wildente im Röstimantel“, „Taubenbrust mit Speckmantel“, „Schnitzel vom Frischling“ und ein Wildgulasch. Runge kochte unter freiem Himmel bei den Hegeringmitgliedern Margit und RüdigerEckhoff in Augustendorf. Parallel hat er im „Smoker“ eine Reh- und eine Wildschweinkeule langsam und schonend gegart. Die vielen „Handsnacks“ – frittiertes Hack im Blätterteig oder Grillfackel – konnten die Teilnehmer selbst zubereiten.

Abschließend fand das Grillevent seinen Höhepunkt. Runge beantwortete die Frage „Waskommt wie auf den Grill?“ und hatte dazu viele Tipps für die Waidmänner parat. Alle Teilnehmer konnten beim Seminar etwas Neues erfahren. Nach fast fünf Stunden Zerwirken und Kochen waren alle zufrieden mit dem Seminartag. „Es ging keiner hungrig heim“, lautet die Bilanz von Christian Katt. (bz)


09.07.2019: Kinder Bauen Nistkästen

Im Rahmen des Gnarrenburger Ferienspaßprogramms hat kürzlich die von der CDU-Fraktion organisierte Aktion „Bauen von Nistkästen“ unter der Anleitung des Gnarrenburger Landschaftswarts Klaus Schomaker stattgefunden. Getroffen hatten sich 15 Kinder am Nachmittag beim „Huvenhoopstadion“ in Augustendorf. Nachdem der Landschaftswart Klaus Schomaker den jungen Handwerkern erklärte, für welche Meisenart sie Nistkästen bauen sollten, machten sie sich unter seiner Anleitung mit großem Eifer ans Werk. Nachdem die Kinder alle ihre Kästen gebaut hatten, tobten sie sich auf dem anliegenden Sport- und Spielplatz aus, bevor es abschließend zum Stockbrotessen ging. Gestärkt mit Brot und Limo ging es – voller Stolz über den selbstgebauten Nistkasten – nach Hause. Alle waren sich einig, diese Aktion gerne zu wiederholen. Neben dem Landschaftswart Klaus Schomaker unterstützten Kurt Buck, Gerd Huntemann und Detlef Kück (Mitglieder der CDU-Fraktion in Gnarrenburg) die Ferienspaßaktion. (bz)


03.04.2019:  Nele Viebrock ut Augustendorp schnackt op best Platt

Auch in diesem Jahr fand wieder ein Plattdeutscher Lesewettbewerb am Gymnasium Bremervörde statt. Der Schulentscheid bildete für die Schülerinnen und Schüler den Auftakt, an weiteren Entscheidungsrunden teilzunehmen. Die Teilnehmer der Jahrgänge 5 bis 9 zeigten der Jury, zu der diesmal Hans-Hinrich Kahrs, Berater für Niederdeutsch an den Schulen im Altbezirk Stade, gehörte, dass am Gymnasium sehr viel Lesetalent schlummert. Alle Teilnehmer hatten sich sehr gut mit ihrem Lesestoff vertraut gemacht und sichtlich Spaß am plattdeutschen Lesen.

Am stärksten präsentierte sich beim diesjährigen Wettbewerb erneut die Damenwelt: In den Jahrgängen 5 und 6 wurde Nele Vierbrock (6a) aus Augustendorf Schulsiegerin.


23.03.2019:  Das „Clean-Team“ sorgt für eine saubere Ortschaft

Zahlreiche Einwohner von Augustendorf beteiligten sich wieder an der alljährlich stattfindenden Säuberungsaktion im Dorf. Aufgerufen dazu hatte Ortsvorsteherin Corinna Viebrock. Schwerpunkt war wieder einmal das Ehrenmal im Ortsmittelpunkt, wo fleißig gepflanzt und gefegt wurde. Aber auch andere Objekte wie das „Huvenhoop-Stadion“, die Schutzhütte „Huvenhoops-Eck“ am Moorerlebnispfad und die Ortstafeln erfuhren eine „Reinigungs-Kur“. Ebenso wurden etliche Tüten mit Müll von den Straßenrändern gesammelt und entsorgt. Als kleines Dankeschön gab es zum Abschluss gab es eine leckere Suppe im Klassenraum der ehrwürdigen Alten Schule. Ortsvorsteherin Corinna Viebrock freute sich über die gelungene Aktion und meint: „Auch solche Aktionen stärken das Gemeinschaftsgefühl“.


06.03.2019:   Gnarrenburger Wolf war fast 200 Kilometer unterwegs

Bei dem Wolf, der am 18. Januar auf der A 39 (Stadt Wolfsburg) von einem Auto überfahren und getötet wurde, handelt es sich um einen Rüden aus dem Gnarrenburger Wolfsrudel. Das teilte Christian Katt, Wolfsberater für den Nordkreis, unter Berufung auf den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) gestern mit. Die Behörde hatte am Montag den Nachweis erbracht, dass es sich um ein Tier des Gnarrenburger Rudels handelt.

„Der Wolfsrüde hat fast 200 Kilometer zurückgelegt“, sagte Christian Katt. Durch den genetischen Nachweis seien nun alle Wölfe des Rudels erfasst. „Bisher fehlte noch der Nachweis für einen Welpen, den nun überfahrenen wurde“, erklärt der Augustendorfer, der bereits im Sommer des vergangenen Jahres mit Hilfe der Losung (Kot) das genetische Material des Rudels erfassen ließ. Jungwölfe verlassen etwa im Alter von einem Jahr ihr Rudel, um sich ein neues Revier zu suchen. Dabei legen sie sehr große Entfernungen zurück – 70 Kilometer am Tag sind keine Seltenheit. (ts)