Aktuelles / Freiw. Feuerwehr

19.05.2020:  Flächenbrand bei Augustendorf endet glimpflich

Zu einem erneuten Moorbrand kam es im Huvenhoopsmoor. Zum Glück konnte ein aufmerksamer Zeuge Schlimmeres verhindern. Er setzte einen Notruf ab. Es verbrannte eine Fläche von zirka fünf mal drei Metern. Am späten Sonntagnachmittag gegen kurz nach 17 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Augustendorf, Glinstedt, Karlshöfen und Gnarrenburg nach Forstort-Anfang gerufen. Ein aufmerksamer Passant hatte vom Aussichtsturm aus eine Rauchwolke im Huvenhoopsmoor aufsteigen sehen und daraufhin umgehend den Notruf gewählt.

„Die besondere Schwierigkeit bei diesem Einsatz war das unwegsame Gelände. Es musste eine Strecke von mehr als einem Kilometer zu Fuß zurückgelegt werden, bis man die Brandstelle erreicht hatte“, teilt Jannis Düls, stellvertretender Pressesprecher der Gemeindefeuerwehr Gnarrenburg, mit.

Die betroffene Fläche umfasste rund fünf mal drei Meter. Mithilfe von Feuerpatschen und einer Kübelspritze konnten die Brandschützer das Feuer rasch bekämpfen und somit eine Ausbreitung verhindern. Zudem wurde mithilfe einer Wärmebildkamera nach  Glutnestern gesucht. „Zum Glück konnten keine weiteren Stellen entdeckt werden“, so Düls. Nach gut zwei Stunden war der Einsatz beendet. (bz)


06.01.2020:  Frank Katt bleibt Ortsbrandmeister

(fm) Wichtige Wahlen zum Ortskommando standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr Augustendorf am vergangenen Donnerstag in der Gaststätte „Zum Huvenhoop“. Dabei konnte sich der bisherige Ortsbrandmeister Frank Katt über die einstimmige Wiederwahl freuen. Sein neuer Stellvertreter wurde Devin Thobaben. Auch die übrigen Funktionsträger der Wehr erhielten das einstimmige Votum der Kameraden.

In seinem Jahresbericht sprach der Ortsbrandmeister von einem relativ ruhigen Jahr mit „nur“ zwei Einsätzen. Als „glücklich“ bezeichnete er angesichts des Hitzesommers den Umstand, dass die Feuerwehr von Flächenbränden verschont geblieben ist. So lag das Hauptaugenmerk im vergangenen Jahr auf Übungsdienste, Weiterbildung, der Teilnahme an Wettkämpfen und vielen anderen Beteiligungen des Dorfgeschehens, welche die Wichtigkeit der Feuerwehr auch für das kulturelle Leben und den Erhalt Dorfgemeinschaft hervorheben. Hochzufrieden sind die Augustendorfer Brandschützer mit dem neuen Löschfahrzeug, deren offizielle Übergabe am 24. April im Rahmen des Kreisspielmannszugtreffens stattfinden soll. Die Ortswehr verfügt derzeit über 39 aktive und 3 fördernde Mitglieder. Die Altersabteilung umfasst 12 Feuerwehrkameraden. Der angegliederte Feuerwehr-Spielmannszug zählt 28 aktive Spielleute. Der Altersdurchschnitt der aktiven Feuerwehrkameraden beträgt zwar 43 Jahre, im Ortskommando zeichnete sich jedoch eine deutliche Verjüngung ab.

Gewählt wurden: Frank Katt (Ortsbrandmeister, 47), Devin Thobaben (stellv. Ortsbrandmeister, 25), Erwin Hilken (Kassenführer, 54), Jamie Burmester (Schriftführerin, 22), Christoph Meyer (Gerätewart, 37), Klaus Schomaker (stellv. Gerätewart, 55), Joost Böttjer (Kassenprüfer, 25). Befördert wurden Marvin Buchholz zum Oberfeuerwehrmann und Florian Schriefer zum Hauptfeuerwehrmann. Eine besondere Ehrung wurden Hinrich Dammann (60jährige Dienstzeit), Hinrich Geffken und Heinz-Dieter Hinck (50jährige Dienstzeit), Werner Böttjer, Klaus Schomaker und Hartmut Schröder (40jährige Dienstzeit) zuteil. Aus der Hand von Abschnittsleiter Jörg Suske konnten die Geehrten das Ehrenabzeichen des Feuerwehrverbandes in Empfang nehmen. Außerdem wurde Jan-Christoph Hilken für seine überdurchschnittliche Dienstteilnahme als Feuerwehrmann des Jahres geehrt. Der bisherige stellv. Ortsbrandmeister Julian Meyer wurde mit einem Präsent aus dem Ortskommando verabschiedet, ebenso Thorsten Klabunde, der nicht wieder als Schrift- und Kassenführer zur Verfügung stand.

Augustendorfs Ortsvorsteherin Corinna Viebrock, der stellv. Gemeindebürgermeister Volker Kullik, Abschnittsleiter Jörg Suske und Gemeindebrandmeister Ingo Kück bedankten sich unisono für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkameraden und wünschten der Ortswehr möglichst wenig Einsätze und (Zitat): „Kommt gesund wieder nach Hause“.