Aktuelles / Kulturverein

25.-27.10.2019:  Augustendorfer auf Spuren von Goethe und Schiller

Unter dem Motto „Ein Dorf fährt aus“ organisieren die Augustendorfer seit Jahren für Einwohner und Freunde Kurzreisen in ausgesuchte Städte oder Regionen in Deutschland oder die nahe Grenzregion. In diesem Jahr führte die alle zwei Jahre angebotene Tour in die Heimat von Goethe und Schiller: das thüringische Weimar.

Organisiert von Rainer Brodtmann, Hartmut Schröder und Heinz Schütt, hatte die Drei-Tages-Bustour ein ebenso unterhaltsames wie lehrreiches Programm zu bieten. Natürlich gab es eine Führung durch die rund 66 000 Einwohner zählende „Stadt der Dichter und Denker“, den Gästen aus Niedersachsen blieb aber auch Zeit, Weimar auf eigene Faust zu erkunden. Eine Besichtigung der nur einen Steinwurf entfernten Gedenkstätte für das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald bot den Reiseteilnehmern am zweiten Tag Einblicke in das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte.

Erst am Nachmittag, nach Weimar zurückgekehrt, erhellten sich die Mienen wieder bei einem „Spaziertheater mit Goethes Gärtner Ferdinand Herzog“. Zwei Stunden lang erlebten die Augustendorfer eine Führung durch den 48 Hektar großen „Park an der Ilm“. Dabei erfuhren sie von ihrem „Gärtner“ Interessantes sowohl über die Pflanzen als auch über die vielen „Lusthäuschen“, Ruinen oder Denkmäler. Der Park wurde seit seiner Errichtung im 18. Jahrhundert unter Beteiligung von Johann Wolfgang von Goethe kaum verändert und zählt damit zu den besten erhaltenen Parkanlagen des Klassizismus und der Romantik. Der Ilmpark ist Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“, das 1998 von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen wurde. Nebenbei rezitierte der „Gärtner“ Gedichte von Goethe, oder er spielte mit Puppen Gespräche zwischen Goethe und damaligen Zeitgenossen nach. Die Augustendorfer waren begeistert.

Am dritten Tag führte die Rückfahrt zunächst nach Erfurt. Dort genossen die Gäste aus dem Moor eine Stadtführung, bei der sie viel Wissenswertes über die Geschichte des historischen Stadtkerns und seiner Sehenswürdigkeiten erfuhren. (BZ/bay)


25.07.2019:   Kulturverein gewinnt beim Dorffest in Augustendorf

Wenn in dem kleinen Dorf am Rande des Huvenhoopsmoores Ende Juli die bunten Fahnen mit dem Torfschiffemblem aufgestellt werden und eine kleine „Völkerwanderung“ zum Sport- und Spielplatz aufbricht, dann ist mal wieder das schon traditionelle Dorffest angesagt. Den Kampf um die begehrte Wanderplakette gewann in diesem das Team des Kultur- und Heimatvereins.

Das Dorffest ist in jedem Jahr ein „Highlight“ im Terminkalender des Ortes und wird gemeinsam von den Vereinen unter der Schirmherrschaft des Kulturvereins organisiert. Die Leitung obliegt der Vereinsvorsitzenden und Ortsvorsteherin Corinna Viebrock. Das Orga-Team hatte auch in diesem Jahr keine Mühen gescheut und wieder ein attraktives Programm zusammengestellt. Für jeden war etwas dabei.

Den musikalischen Auftakt machte der Spielmannszug, der mit flotten Melodien die Veranstaltung eröffnete. Danach begannen die Spiele. Für das Lochspiel mit Tischtennisbällen brauchte man viel Puste. Galt es doch durch kräftiges Blasen die Bälle in vorgestanzte Löcher zu bugsieren. Auch das „Wikinger Schach“ erforderte viel Treffsicherheit. Bei 29° Celsius machte die Wasserrutsche natürlich richtig Spaß. Dabei mussten möglichst viele Wasserbomben mit dem Mund aus einem Kübel gefischt werden. Auch dieses Spiel kam in die Wertung. Die „Kiddis“ hatten ihre eigenen Spiele und wurden mit kleinen Preisen belohnt.

Bei hochsommerlichen Temperaturen waren kühle Getränke und Eis am Stiel „heiß“ begehrt. Wem das nicht ausreichte, der konnte sich durch einen Sprung ins Planschbecken erfrischen. Pommes, Wurst und Steak vom Grill rundeten das lukullische Angebot ab. Die Senioren hatten es sich unter den schattenspenden Eichen bequem gemacht und konnten von dort dem Treiben ihrer Enkel und Urenkel beobachten, die im Sandhaufen nach versteckten „Schätzen“ buddelten. Beim abschließenden Fußball-Match der Väter gegen die Kinder behielten die Oldies mit 3:2 Treffern die Überhand.

Der Klönschnack kam natürlich auch nicht zu kurz. „So soll es auch sein“, zog Ortvorsteherin Corinna Viebrock am Ende des Tages eine zufriedene Bilanz, „die Dorfgemeinschaft wurde mal wieder gestärkt. Mehr geht nicht bei nur noch 245 Einwohner“.


08.02.2019:  Mitgliederversammlung des Kultur- und Heimatvereins

Der Kultur- und Heimatverein erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit in dem kleinen Dorf am Huvenhoopsee. Das wurde an dem guten Besuch der Mitgliederversammlung deutlich, zu der die Vorsitzende des Vereins, Corinna Viebrock (gleichzeitig auch Ortsvorsteherin) in die Gaststätte „Zum Huvenhoop“ eingeladen hatte.

In ihrem Tätigkeitsbericht ging die Vorsitzende noch einem auf die wesentlichen Ereignisse des zurückliegenden Jahres ein. Im Mittelpunkt standen dabei der Erhalt der „Alten Schule“ als ortsbildprägendes Gebäude und die in der der Satzung festgeschriebene „Pflege der Dorfgemeinschaft“.

Die Komplettsanierung der „Alten Schule“ ist aus Kostengründen zunächst einmal „at acta“ gelegt. Es soll jedoch die Dachfläche des Gebäudes erneuert werden. Doch auch diese große Maßnahme ist nur mit Hilfe öffentlicher Zuschüsse und einer Kreditaufnahme zu stemmen. Der Verein erhebt keinen Mitgliedsbeitrag und lebt nur von den Mieteinnahmen. Auf die Fahnen geschrieben hat sich der Kultur- und Heimatverein die Pflege der Dorfgemeinschaft, die sich in etlichen Veranstaltungen niederschlug. Das Dorffest im „Huvenhoop-Stadion“ und die Weihnachtsfeier für Senioren in der Schule waren sehr gut besucht. Ebenso die Teilnahme an der Tagesfahrt, die die Augustendorfer in die Hansestadt Bremen führte. In das naheliegende Reiseziel konnten somit auch Familien mit ihren Kindern teilnehmen. Auch der Spielplatz beim „Stadion“ wurde mit dem Bau eines neuen Spielturmes attraktiver gestaltet. Der Turm wurde in Eigenleistung errichtet. Auch an den Veranstaltungen der anderen Dorfvereine beteiligte der Kultur-und Heimatverein. Nicht viel Positives konnte Alex Stahmann über die Nutzung des Jugendhauses „Kloster“durch die Dorfjugend berichteten. Der Raum wurde nur noch selten genutzt, der Jugendvorstand löste sich auf. Es muss wohl ein neues Nutzungskonzept her.

Gegen den von Kassenführer Hartmut Schröder vorgetragene Kassenbericht gab es keine Einwände, sodass der Entlastung von Vorstand und Kassenwart nichts im Wege stand. Der Verein steht nach wie vor auf gesunden Füßen. Die anstehenden Wahlen brachten einige Veränderungen. Die Vorstandsmitglieder Julian Meyer und Alix Stahmann verließen aus privaten Gründen das Gremium und wurden mit einem Präsent verabschiedet. Der 2. Vorsitzende Roland Caillé und Schriftführer Ingo Geffken wurden wiedergewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Heiko Dammann. Die Kasse wird im nächsten Jahr Heinz Schütt mit prüfen. Alle Wahlen verliefen einstimmig.

Nach dem zügigen Verlauf der Mitgliederversammlung zeigte Ehrenortsvorsteher Fritz Metscher einen Bildervortrag von der 175jahrfeier der Ortschaft im Jahre 2003, bei dem viele Erinnerungen wach wurden.

Die nächsten Veranstaltungen:

28.07.2019 Dorffest im „Huvenhoopstadion“

24. – 27.10. 2019 Ausflug „Ein Dorf geht aus“ nach Weimar

01.12.2019 Weihnachtsfeier in der „Alten Schule